Lotti Härdi

Sommerlager 2026 - Seewis

Sola_Tag 4_3 (Foto: © Ref. KG Rein)

Tag 4
Heute waren alle etwas müde – die vergangenen Tage haben ihre Spuren hinterlassen, aber die Stimmung war trotzdem gut.

Am Vormittag hörten wir die Geschichte vom Sturm auf dem See und wie Jesus die Wellen zum Schweigen brachte. Wir haben darüber nachgedacht, wie Jesus auch die Stürme in unserem eigenen Leben stillen möchte. Passend zu unserem Lagermotto «E Kuhli Sach - Wasser» wurde deutlich: Auch auf unserem Wasser gibt es manchmal Stürme – doch wir sind nicht allein unterwegs.

Danach ging es fröhlich weiter mit einer Wasserballschlacht und selbstgemachten Seifenblasen, die in der Sonne glitzerten. Die Kinder nutzten die restliche Zeit, um fleissig den bunten Abend vorzubereiten.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach Chur in die Badi, um uns bei den warmen Temperaturen etwas abzukühlen. Der Wind blies allerdings ziemlich kräftig – da waren wir froh, dass es neben dem Freibad auch ein Hallenbad gab, in das wir ausweichen konnten.

Am Abend war es dann soweit: der bunte Abend. Und was für einer – ein richtiger Höhepunkt unseres Lagers. Von Montagsmalen über Theatereinlagen, Gesangsdarbietungen, einer Liegestütze-Challenge der Leiter bis hin zu lustigen Gedichten und Witzen war für jeden etwas dabei. Gelacht wurde viel, gestaunt ebenso. Zum Abschluss liessen wir den Abend mit einer Disco ausklingen und tanzten gemeinsam in die Nacht hinein.

Wir blicken auf vier wunderbare Tage zurück – ein bisschen wehmütig, dass sie schon vorbei sind, aber vor allem ganz glücklich über alles, was wir zusammen erlebt haben. Und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr.




Tag 3


Nach einer erholsamen Nacht und einem stärkenden Frühstück machten wir uns auf zur grossen Wanderung des Tages. Sie hatte es in sich: 850 Höhenmeter und 12,5 Kilometer, steil hinauf und ebenso steil wieder hinunter. Es war eine echte Herausforderung, an der so mancher – auch ich – an seine Grenzen kam. Umso schöner war es zu sehen, wie grossartig die Kinder diese Etappe meisterten. Wir sind mächtig stolz auf sie!

In Valcaus stiegen wir dann auf die Trottinette um und liessen es Richtung Tal so richtig rasen, bis wir schliesslich müde, aber glücklich, wieder im Jugendhaus ankamen. Zur Belohnung für die geschafften Höhenmeter gönnten wir uns alle ein wohlverdientes Glace.

Am Abend hörten wir die Geschichte, wie Jesus in Kana aus Wasser Wein machte. Wir sprachen darüber, wie er auch aus dem «Wasser» in unserem Leben – ob in der Schule oder zuhause – etwas Neues, Gutes machen möchte, wenn wir ihn nur lassen.

Und natürlich durfte auch das Fussball-Highlight des Tages nicht fehlen: Gemeinsam verfolgten wir das Spiel Schweiz gegen Kolumbien vor dem Bildschirm. So nahm ein genialer, ereignisreicher Tag früh morgens mit dem Sieg der Schweizer ein wunderbares Ende.





Tag 2

Der zweite Tag unseres SoLa’s in Seewis begann mit einer spannenden Geschichte aus dem Leben von Mose. Wir hörten, wie er als kleines Kind gerettet und von der Prinzessin im Nil gefunden wurde – und wie Gott schon in diesen kleinen, unscheinbaren Momenten seine schützende Hand über sein Leben hielt. Eine Geschichte, die uns daran erinnert, dass Gott oft gerade im Verborgenen wirkt.

Nach einer stärkenden und feinen Mittagsmahlzeit machten wir uns auf den Weg nach Bad Ragaz. Von dort aus starteten wir unsere Wanderung entlang der Tamina in Richtung Schlucht. Der Weg führte uns dem Wasser entlang, und es war eindrücklich zu sehen, welche gewaltige Kraft im Wasser steckt. Über viele Jahre hat es sich seinen Weg durch den Felsen gebahnt und eine beeindruckende Landschaft geschaffen.

Über schmale und teils enge Wege ging es weiter, bevor wir uns eine wohlverdiente Glace gönnten. Anschliessend brachte uns der Bus zurück nach Bad Ragaz, von wo aus wir wieder ins Jugendhaus nach Seewis zurückkehrten – pünktlich zum Abendessen.

Nach dem Essen blieb Zeit zum Duschen und Durchatmen. Der Abend bot Raum für Kreativität und Gemeinschaft: Es wurde gebastelt, gespielt, gemalt oder einfach entspannt.

Müde, manche mit einer Blase an den Füssen, aber erfüllt von den Erlebnissen des Tages, fielen wir schliesslich ins Bett – und freuen uns schon auf alles, was der nächste Tag für uns bereithält.




Tag 1

Der erste Tag unseres Sommerlagers begann bei hochsommerlichen Temperaturen: Um 13:30 Uhr machten wir uns in Villigen auf den Weg. Nach einer etwas mehr als zweistündigen Fahrt erreichten wir Seewis wohlbehalten und wurden dort herzlich empfangen.

Nach dem Zimmerbezug blieb Zeit, das Gelände zu erkunden. Besonders der Fussballplatz und der Billardraum entwickelten sich schnell zu echten Highlights. Auch wenn zwischendurch der eine oder andere Ball gesucht werden musste, überwog der Spass deutlich und es wurde viel gelacht und gespielt.

Am Abend liessen wir den Tag gemütlich ausklingen: Nach dem Abendessen schauten einige gemeinsam einen Film, während andere noch Fussball spielten, bastelten oder ebenfalls den Film genossen. Müde, aber zufrieden, fielen schliesslich alle in ihre Betten.
Sommerlager 2026 - Seewis
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Fotograf/-in © Ref. KG Rein
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Bereitgestellt: 07.07.2026     Besuche: 250 Monat            Datenschutz
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