Lotti Härdi

Rückblick Seniorenreise vom 3. September 2019

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Insel Reichenau und Bodenseeregion
Noch ein wenig schüchtern zeigte sich die Sonne hinter den sich auflösenden Hochnebelschwaden über dem Wasserschloss, als wir die beiden Cars bestiegen. Für über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ging die Fahrt ostwärts. Hinter Winterthur verliessen wir die schnelle Autobahn, tauchten kurzzeitig in den Nebel ab, bis wir in gemächlicher Fahrt über die Landstrassen des Thurgaus an den Bodensee gelangten. Die Sonne hatte unterdessen den Streit gegen die Wolken definitiv gewonnen. Es war ein strahlend schöner Spätsommertag im Frühherbst.

Nach dem Grenzübertritt bei Konstanz dauerte es nur noch wenige Minuten, bis wir bei Restaurant "Inselglück" ankamen. Weil dieses Jahr so viele Anmeldungen kamen, musste eine kleine Gruppe noch zum Restaurant "Mohren" weiterfahren, wo das Mittagessen aber mindestens gleich lecker schmeckte, wie an der ersten Adresse.

Nach dem Essen bestiegen wir wieder die zwei Cars für eine von einheimischen Reiseführern begleitete Inselrundfahrt. Die Landschaft auf der Insel, die als ganze zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist geprägt vom Gemüseanbau und dem Weinbau und von eindrücklichen Bauten, welche von der sehr alten klösterlichen Geschichte der Insel zeugen. Die Kirche St. Georg stammt aus dem 8. Jahrhundert. Besonders kostbar daran sind die Wandgemälde, die Heilungs- und Auferstehungsgeschichten von Jesus aus den Evangelien darstellen. Auch diese Darstellungen stammen aus dem 8. Jahrhundert und zählen zu den ältesten solcher Kunstschätze nördlich der Alpen. Allein die Besichtigung dieser Kirche wäre die Fahrt auf die Reichenau wert gewesen. Aber es gab noch einen weiteren buchstäblichen Höhepunkt: Auf dem höchsten Punkt der Insel hatten wir einen atemberaubenden Rundblick bis weit ins Land Baden-Württemberg und hinüber in die Schweiz.

Nach den Eindrücken auf der Insel gab es in denselben Lokalen wie am Mittag noch Kaffee und Kuchen. Danach führte die Heimfahrt auf einem anderen Weg durch den weniger dicht besiedelten Teil des Zürcher Unterlandes an den Rhein bei Kaiserstuhl dann als letzte Überraschung über den steilen Belchen durchs Surbtal und nach Hause.

Matthijs van Zwieten de Blom
Bereitgestellt: 10.09.2019     Besuche: 35 Monat 
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