Lotti Härdi

Weltgebetstag 2018 - Surinam

Titelbild Surinam 2018<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-rein.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>141</div><div class='bid' style='display:none;'>1598</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Freitag, 2. März 2018, 20 Uhr, Kirche Rein
«Gottes Schöpfung ist sehr gut»

(sc) So lautet der Titel der Weltgebetstagsliturgie aus Surinam.
Noch ist das Land in weiten Teilen von fast unberührtem Regenwald
bedeckt und ausser an der Küste wenig besiedelt. Gross ist die Artenvielfalt
und die Schöpfung zeigt sich hier noch in einer sehr ursprünglichen Form. Surinam,
im Nordosten von Südamerika, gehört zu den Guianas, einer ökologischen Region
im Amazonasgebiet und ist der Lebensraum für viele geschützte Tiere, wie z.B. den
blauen Baumsteiger oder den Ameisenbären, vielerlei Vögel und auch Reptilien.
Es gibt viele Bodenschätze aller Art, wie zum Beispiel Bauxit, Gold, Diamanten und Öl.
Da der Abbau von Gold und Bauxit fast ausschliesslich in den Händen von ausländischen
Konzernen liegt, bringt dies Surinam keine grossen wirtschaftlichen Gewinne,
sondern schadet dem Land.

Regenwald wird abgeholzt und in gewissen Gewässern hat es einen hohen Quecksilbergehalt.
Menschen und Tiere erleiden dadurch gesundheitliche Schäden. Die Frauen
aus Surinam erzählen in der Liturgie über ihr hartes Leben und über den Raubbau an
der Erde.

Mit der Schöpfungsgeschichte aus dem 1. Buch Mose/Genesis Kapitel 1, Verse 1-31
hören wir, wie gut Gott die Welt erschaffen hat. Und was machen wir Menschen mit
diesem Schatz, der uns zur sorgfältigen Nutzung zur Verfügung gestellt wird? Wie
versuchen wir die Schöpfung Gottes zu bewahren?

In der Liturgie hören wir, wie die Menschen in Surinam leben und wie sie versuchen,
den Menschen und der Schöpfung gerecht zu werden.

Wir laden Sie herzlich ein zur Feier des Weltgebetstags.

Oekumenische Vorbereitungsgruppe Rein/Würenlingen
Bereitgestellt: 22.02.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch